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svölk - same

Band: Svölk
Album: Svölk
Spielzeit: 42:10 min
Plattenfirma/Vertrieb: Ohbeley/Tuba Records
Homepage: www.svolk.net
VÖ: 31.08.2009
Wertung: 7 von 10
Dass die Menschen in Skandinavien ziemlich naturverbunden sind, ihre Wälder und die dort lebenden Tiere zu schätzen wissen, ist nichts Neues. Ebenso wird niemand ernsthaft abstreiten, dass vor allem Raubtiere zum aggressiven Image des Heavy Metal passen wie der Arsch auf den Eimer, was unzählige Bands gerade aus dem hohen Norden bereits bewiesen haben. Doch unter dem Begriff „Bear Metal“ konnten sich wohl nur die wenigsten etwas vorstellen bis die 5 Norweger „Svölk“ 2005 ihre Debut Ep „Beast Unleashed“ und 4 Jahre später ihren selbsbetitelten Longplayer auf die Menschheit los ließen. Bleibt nur eine Frage: Wie bitte klingt denn „Bear Metal“?
Im Opener „52“ zunächst noch in Lauerstellung, akustisch und im ruhigen Southern Rock Style, nur um im nächsten Moment die Krallen auszufahren und in Form eines doomigen Hard Rockers auf Angriff und roher Power zu setzen. Im weiteren Verlauf spielt man mit progressiven Einflüssen (This Is It), schielt in Richtung frühe NWOBHM (Inferno) und mischt immer wieder gelungene Twin-Leads unter das aggressive Hard N´Heavy Gebräu. Metal in seiner ureigensten Form und ein ebenso melodischer wie wütender Sänger werden auf diesem Silberteller geboten und harmonieren am Besten bei eingängigen Stücken wie dem Anspieltipp „Anchor“. Leider wirkt das Songmaterial auf die gesamte Spielzeit gesehen etwas zu gleichförmig und phasenweise sperrig, so dass unterm Strich „nur“ ein knappes Gut bleibt. Old School Metaller sollten trotzdem ruhigen Gewissens reinhören und sich der reißenden Bestie stellen….
Heavy
 

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